Norman Stone zu Gast in München - Eurotürken und trauriges Thema

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Norman Stone wirkte angestrengt, als er am Samstag vor Gästen im staatlichen Museum für Völkerkunde in München die Armenische Frage behandelte.

Die Union Europäisch Türkischer Demokraten (UETD) hatte am vergangenen Samstag Prof. Norman Stone zur Teilnahme an der Konferenz mit dem Thema "Türkisch-Armenische Verhältnisse im Jahre 1915" in München geladen. Im vollbesetzten Saal des Völkerkunde-Museums warteten die Gäste gespannt auf den Ehrengast. Tage zuvor hatte Stone eine Einladung in Hamburg und Berlin absagen müssen. Gesundheitliche Gründe hatten den 71-jährigen daran gehindert, was er auch bei seiner Vorrede in München kurz ansprach und seine schriftlich festgehaltene Rede damit entschuldigte.

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Frankreich: Paris kippt Leugnungsgesetz

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Frankreichs Verfassungshüter heben das Gesetz zur Strafbarkeit der Leugnung des sogenannten Völkermordes an Armeniern auf. Die Türkei begrüßt die Entscheidung. Frankreich redet von einer "Zensur" und einer "schweren Krise" die abgewendet wurde. Sarkozy fordert während der Präsidentschaftswahl neuen Gesetzesentwurf.

Wegen vorrangiger Verfassungsmäßigkeitsfrage entschied heute das französische "Conseil constitutionel" nach nur einem Monat über die Akte 2012-647 DC 1.

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Unbefriedbares Schwarzes Eden - Bergkarabach

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Der Schwarze Garten im Land des ewigen Feuers ist weit weg und wird in Europa kaum wahrgenommen, ist aber angesichts des wiederaufgeflammten Karabach-Konflikts seit 1990 immer noch aktuell. Der Karabach-Konflikt zeigt uns die Folgen, auch anhand von armenischen Berichten.
Zori Balayan, der im Berg Karabach-Konflikt als armenischer Kommandeur mitwirkte, beschreibt das Grauen, das Bergkarabach heimsuchte. Die armenischen Massaker an „türkischen“ Zivilisten im Jahre 1992 können nicht glaubhafter sein, wie von Armeniern selbst und „Türkisch“ deshalb, weil der geschichtsträchtige Konflikt, durch die christlichen Armenier, auch auf die muslimischen Aserbaidschaner zurückgeführt wird.

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Es war kein Völkermord

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«Der armenische ‹Genozid› ist eine imperialistische Verschwörung.» Dies sind die Worte von Dogu Perinçek, einem türkischen Marxisten, und er sprach sie in der Schweiz. Die Schweiz – Land der Freiheit und der freien Rede – hat ein (durch Volksabstimmung gebilligtes) Gesetz erlassen, das das Leugnen von Völkermord unter Strafe stellt. Das Gesetz wurde ursprünglich formuliert, um gegen Holocaust-Leugner vorgehen zu können. Es definiert nicht genau, was unter Völkermord zu verstehen ist und welche historischen Ereignisse als Genozid zu werten sind. Offenbar fallen die Massaker gegen die osmanischen Armenier im Jahre 1915 unter die Definition, denn Dogu Perinçek wurde von der Polizei einvernommen, nachdem er seine kritische Aussage gemacht hatte.

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Genozid-Gesetz vorläufig gestoppt und vor Verfassungsgericht

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70 Senatoren haben die letzte Chance ergriffen, das umstrittene Genozid-Gesetz womöglich zu kippen. Sie werden am Dienstag einen Antrag auf Verfassungswidrigkeit stellen. Die Türkei feiert die Politiker bereits.

Trotz aller Drohungen der Türkei hatte der französische Senat für das umstrittene Genozid-Gesetz gestimmt. Die Leugnung des Völkermords an den Armeniern sollte zukünftig unter Strafe gestellt werden (die Europäischen Freunde Armeniens gauben, Erdoğan habe seinem Land mit seiner Reaktion sehr geschadet – mehr hier).Über 70 französische Senatoren haben sich zusammengetan und erheben Einspruch gegen das Gesetz.

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